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FSME vorbeugen – Beratung und Impfung durch das Gesundheitsamt

27.02.2019
News

Jährlich gibt es ca. 200 bis 600 gemeldete Fälle an FSME in Deutschland, mit steigender Tendenz.

Seit Februar 2019 gilt auch der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge als Risikogebiet für FSME (Frühsommer-Meningo-Encephalitis).

Es wird geschätzt, dass in Risikogebieten zwischen 0,1 bis maximal 5 % aller Zecken das FSME-Virus in sich tragen, also ca. jede 100. Zecke.  Auch wenn das Risiko, an FSME zu erkranken, noch als verhältnismäßig gering einzuschätzen ist, sollte man sich aktiv vor einer möglichen Erkrankung schützen.

Mit der Impfung vorbeugen

Die FSME-Viren befinden sich in den Speicheldrüsen der Zecken und werden sofort mit dem Stich übertragen. Gegen FSME gibt es keine ursächliche Behandlung. Daher ist die FSME-Impfung eine gute Vorsorgemaßnahme, um das Risiko einer FSME-Erkrankung zu verringern.

Die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes des Landkreises führen seit einigen Jahren Beratungen und FSME-Impfungen durch. Empfohlen wird eine Impfung für Menschen, die sich aus beruflichen Gründen oder in der Freizeit in Risikogebieten aufhalten.

Je nach Präparat benötigt man für die notwendigen 3 Impfungen 5 bis 12 Monate Zeit. Es gibt – wenn in Ausnahmefällen ein schneller Schutz notwendig wird – auch Schnellimpfschemata.

In regelmäßigen Abständen sollte die FSME-Impfung für Kinder und Erwachsene aufgefrischt werden. Dabei ist der FSME-Impfstoff in der Regel gut verträglich.

Für Bewohner von Risikogebieten werden die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Die Impfsprechstunden im Landratsamt finden wie folgt statt:

Pirna, Schloßhof 2/4,                                jeden Dienstag 13:00 – 17:30 Uhr

Freital, Hüttenstraße 14,                           jeden ersten Donnerstag im Monat 15:30 – 17:30 Uhr

Dippoldiswalde, Weißeritzstraße 7,         jeden letzten Donnerstag im Monat 15:30 – 17:30 Uhr

Allgemeine Verhaltenstipps gegen zeckenübertragene Erkrankungen:

·         Zecken sind aktiv, sobald es warm wird. Sie halten sich besonders gern im Unterholz, Gebüsch oder in hohen Gräsern auf und werden im Vorbeigehen von Gräsern und Unterholz abgestreift. Daher sollte in der Natur auf möglichst lange und geschlossene Kleidung geachtet werden.

·         Tragen Sie vor dem Aufenthalt in Wäldern oder Wiesen zeckenabweisende Mittel zum Schutz auf die Haut auf. Beachten Sie: Die Wirkung der Mittel ist zeitlich begrenzt, bietet keinen vollständigen Schutz und muss auf (!) ein eventuelles Sonnenschutzmittel aufgetragen werden.

·         Suchen Sie trotz vorbeugender Maßnahmen im Anschluss an einen Aufenthalt in der Natur den Körper gründlich nach Zecken ab.

·         Sollten Sie eine Zecke am Körper entdecken, entfernen Sie diese möglichst schnell, z. B. mit einer Zeckenpinzette. Zudem darf die Zecke nicht mit Öl oder Klebstoff übergossen werden. Fassen Sie die Zecke möglichst nah der Haut im Kopfbereich und ziehen Sie sie vorsichtig und gerade heraus. Im Anschluss muss die kleine Wunde an der Stichstelle sorgfältig desinfiziert werden. 

Kontakt:

Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Referat Gesundheitsamt
Schloßhof 2/4, 01796 Pirna
Tel.: 03501 515-2301