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Stadtverwaltung Dohna

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Heimatmuseum

Am Markt 2, 01809 Dohna
Tel. 03529 5636 34, Fax 03529 5636 934
E-Mail: stadtmuseum@stadt-dohna.de

Öffnungszeiten:
jeder 1. und 3. Samstag und Sonntag: 14:00 – 17:00 Uhr
Dienstag:        13:00 – 16:00 Uhr
Donnerstag:   09:00 – 12:00 Uhr
sowie nach Vereinbarung

Im Heimatmuseum der Stadt Dohna können Sie eine Vielzahl von Dauerausstellungen rund um die Geschichte der Stadt entdecken. Darüber hinaus gibt es mehrmals jährlich wechselnd verschiedene Sonderausstellungen. Mit der Präsenzbibliothek des Heimatmuseums sowie dem Museumsarchiv stehen weitere Informationsquellen zur Verfügung. Auch für Stadtführungen ist das Heimatmuseum der richtige Ansprechpartner.

Im Heimatmuseum der Stadt Dohna finden Sie folgende Dauerausstellungen:

  • z.Zt. keine

Sonderausstellung

  • z.Zt. keine

Präsenzbibliothek

  • insbesondere zu Dohna und Umgebung, den Dohnaer Burggrafen, Sachsen zu Geschichte und Gesellschaftswissenschaft, Naturwissenschaft, Literatur und Kunst

Archiv

  • zu Stadtgeschichte, Handwerk, Vereinen, Schule, Alltags- und Zeitgeschichte, Karten, Urkunden, Akten, Plakate, Familienpapiere, Zeitschriften, Zeitungschronik

Museums- und Stadtführungen nach Vereinbarung

  • Führungen durch die Dauerausstellung, die Sonderausstellungen oder Spezialthemen
  • Stadtführungen durch die Altstadt mit Kirche und Burg
  • Veranstaltungen – Vorträge, Gesprächsrunden, Vorführungen, Aktivitäten für Kinder, Museumsfest usw. werden hier und durch Presse, Rundfunk und Aushänge bekanntgegeben.

Jahresplan Heimatmuseum Dohna

Sonderaustellungen

Veranstaltungen

Sammlungen

  • Geologie
    • Gesteine der Heimat
    • Mineralogie Dohna und Umgebung, insbesondere aus dem Schlottwitzer Achatgang, Erzgebirge
  • Paläontologie
    • Dohna und Umgebung, insbesondere Fossilien der Kreide- und Eiszeit
  • Vorgeschichte
    • Dohnaer Funde vom Robisch und dem Burgberg, aus Ansiedlungen und Gräberfeldern
  • Burggeschichte
    • Funde aus dem Mittelalter, Grafiken, Urkunden
  • Die Dohnaer Burggrafen
    • umfangreiche Literatur in der Präsensbibliothek
  • Burggrafschaft Dohna
    • Karten, Nachlässe von Heimatforschern
  • Stadtgeschichte
    • Urkunden, Akten, Fotos, Malerei/Grafik,
    • Belege zu allen Lebensbereichen,
    • Persönlichkeiten, Alltagsgeschichte,
    • u.a. Königsscheiben der Dohnaer Schützengesellschaft
  • Handwerk
    • einst in Dohna ansässiges Handwerk
    • besonders zu Fleischern und Strohflechterei sowie Strohhutherstellung
    • u.a. auch Handstrichziegelsammlung
  • Fotos und Postkarten
    • zur Häuserchronik, Stadtansichten, Ereignisse, Alltag, Persönlichkeiten
  • Malerei und Grafik
    • Dohna im Bild vom 18. Jahrhundert bis heute
    • Dohnaer Künstler

Stadt Dohna - HeimatmuseumSchon 1906 entstand die heimatkundliche Sammlung der Stadt Dohna. Den Grundstock für das Museum legten die zwei Dohnaer Ärzte und Heimatforscher Dr. Georg Schlauch und Dr. Karl Lesche, die einen Teil ihrer Privatsammlung stifteten.

Dr. Lesche war der erste Museumsverwalter. Dr. Schlauch widmete sich umfassend der Erforschung der Orts- und Alltagsgeschichte. Die Nachlässe werden im Museum aufbewahrt. Weitere verdiente Museumsleiter waren Max Winkler und Karl Munde.

Das Museum verfügt inzwischen über einen umfangreichen Fundus und nach vielen Umzügen hat es nun seine Heimstatt im ehemaligen Apothekengrundstück gefunden. Im Flair der reizvollen Innenarchitektur des über 300jährigen Hauses bietet sich dem Besucher ein vielseitiger Einblick in die Heimatgeschichte.

Dauerausstellungheimatmuseum_ausstellungen1

Im Hausflur erhält der Besucher Informationen zur Geschichte des Hauses und der Apotheke sowie einen Überblick zur Entwicklung des Heimatmuseums.

Vor- und Frühgeschichte

Von der Anwesenheit des Menschen bereits seit der Jungsteinzeit zeugen Werkzeug- und Gefäßfunde. Seit der Bronzezeit können feste Höhensiedlungen mit Burganlagen auf dem Robisch und dem Burgberg nachgewiesen werden. Sie hatten eine wichtige verkehrstopografische und strategische Bedeutung an einem schon seit vorgeschichtlicher Zeit genutzten Weg – dem Kulmer Steig, der von der Elbtalweitung über das Erzgebirge nach Nordböhmen führte. Interessante Funde stammen auch aus den Gräberfeldern des Umfeldes.

Geologisches Kabinett

Die Kreidezeit ist hier mit z.T. seltenen Fossilen vertreten. Besonderen Stellenwert hat dabei der Kahlbusch – eine Porphyrquellkuppe, die eine Klippe im Kreidemeer bildete und in deren Brandungstaschen sich auch viele Fossilien ablagerten.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Eiszeit mit Gesteinen und Fossilien. Die Lehmgruben der städtischen Ziegelei waren ergiebigste Fundstelle mit Knochen von Mammut, Riesenhirsch, Wollhaarnashorn, Rentier u.a.

Schauwert haben die Schmucksteine aus dem Schlottwitzer Achatgang. Im 18. Jh. verarbeitete der Dresdner Hofjuwelier Johann Christian Neuber auch Schlottwitzer Achate und Amethyste. Der berühmte Kamin im Dresdner Schloss wurde ebenfalls mit diesen Schmucksteinen verziert.

Geologisch interessant sind auch die Kalk- und Marmorbrüche um Maxen. Die Kalksteine wurden in früherer Zeit als Baukalk sowie Bau- und Dekorationsgestein abgebaut. In der Ausstellung wird „Roter Marmor“ aus dem Wittgensdorfer Bruch und „Gelber Marmor“ von der Winterleite gezeigt. Der Marmor fand u.a. Anwendung in der Ausgestaltung des Dresdner Zwingers, des Grünen Gewölbes und des Pretiosensaals im Dresdner Schloss.

Mittelalter

Neben Exponaten zur Besiedlung durch die Slawen und zum Alltagsleben im Mittelalter wird die Geschichte der Burg, Burggrafschaft und der Dohnaer Burggrafen – der „Donins“ dargestellt. Ein Burgmodell und Grafiken veranschaulichen das Aussehen der Burg bis 1402. Urkunden, Doninsche Brakteaten, Urteilssprüche des berühmten „Dohnaer Schöppenstuhls“ belegen Macht und Einfluss der Donins, die als höchste königliche Beamte auch Statthalter von Dresden waren, die Königsstadt Dresden errichteten und im 13./14. Jh. eine eigene Residenz (kastellartige Curie) am Brückenkopf erbauten, die sie Ende des 13. Jh. zu einer Wasserburg befestigten.

Stadtgeschichteheimatmuseum_ausstellungen2

Anhand von alten Urkunden, Postkarten mit Stadtansichten und Stadtplänen wird die Entwicklung der Stadt gezeigt. Dabei wird auch das verdienstvolle Wirken von Bürgermeister Friedrich Robert Reppchen gewürdigt und die weit zurückreichende und bewegte Schulgeschichte umrissen.

Das typische der Ackerbürgerstadt Dohna wird besonders deutlich in den Fotos zu den Höfen. Gerätschaften und Hausrat runden das Bild vom Alltagsleben in unserer Stadt ab.

Die Vielzahl der Gaststätten kann anhand von Postkarten nachvollzogen werden, ebenso die Verkehrsgeschichte, wozu u.a. die Poststraße und die Müglitztalbahn gehören.

Dohnaer Apotheke

Johann Christoph Knöffel erlangte 1696 das Privileg zur Errichtung eines Corpus pharmaceuticums (eine Art Drogerie). Er erwarb 1700 das abgebrannte Gut Markt 2 und baute es auf. 1714 erhielt er das Privileg zur Errichtung einer Apotheke, die dann auch bis 1992 in diesem Grundstück blieb.

Von der Einrichtung haben sich u.a. 2 Apothekenschränke aus dem 18. Jh. und zahlreiche Gerätschaften und Gefäße erhalten, die nun in einem separaten Raum zu sehen sind.

Dohnaer Handwerk

Zahlreiche Exponate zeigen das typische Handwerk: die Fleischer und die Strohflechterei/Strohhutherstellung. Aber auch die Mühlen, das „Große Handwerk“ mit den Schlossern, Tischlern, Böttchern, Schmieden sowie weitere interessante und seltene Objekte anderer Gewerke wie Stellmacher, Frisör, Maurer, Schuster werden vorgestellt. Wer kennt noch eine Federspindel, eine Schusterkugel, ein Reff, eine Rauhbank, eine Setzwaage?

Die Dohnaer Schützengesellschaft

Die Schützengesellschaft leistete ihren Beitrag zur Sicherheit der Stadt und hat sich z.B. auch im Jahr 1813 bewährt. Vereinsutensilien, Waffen, Königs-und Jubelscheiben erinnern an diesen Teil der Stadtgeschichte.

Dohna im Jahre 1813

Am 8./9. September 1813 fand in Dohna eine Schlacht zwischen Russen und Franzosen statt, in der Napoleon nochmals einen Sieg erringen konnte.

Waffen und Fundstücke vom Schlachtfeld und von Dohnaer Grundstücken belegen dieses für Dohna verheerende Ereignis.

Sonderausstellungen: 4 – 6 jährlich
  • Veranstaltungen: Eröffnungen, Vorträge, Buchlesungen, Gesprächsrunden
  • Informationen über Presse, Rundfunk, Aushänge
  • Museumsführungen, Sonderführungen, Schul- und Kinderveranstaltungen sowie auch
  • Stadtführungen nach Anmeldung
  • Jedes Jahr: Oster- und Weihnachtsausstellungen
  • Das Museum verfügt über eine gut bestückte Präsensbibliothek und ein Museumsarchiv, die eine Fundgrube für Heimatforscher sind.
  1. Besucher haben den Anweisungen des Aufsichtspersonals des Museums Dohna Folge zu leisten.
  2. Das Rauchen (auch E-Zigaretten) und der Umgang mit offenem Feuer sind im Museum nicht gestattet. Auf dem Museumsgelände ist vorab eine Sondergenehmigung einzuholen.
  3. In den Ausstellungsräumen ist der Verzehr von Speisen und Getränken untersagt.
  4. Das Wegwerfen von Papier oder anderen Gegenständen ist im gesamten Museumsbereich verboten.
  5. Das Anfertigen von Fotografien oder Videoaufnahmen für den Privatgebrauch ist nur ohne Blitzlicht zulässig. Das Fotografieren und Filmen für kommerzielle und wissenschaftliche Zwecke ist nur mit vorheriger Genehmigung des Museumspersonals gestattet.
  6. Das Betreten der Ausstellungsräume ist nicht gestattet mit:
    – Koffern, Rucksäcken oder anderen größeren Behältnissen
    – Stöcken, Schirmen oder anderen ähnlichen Gegenständen (ausgenommen Körperbehinderte, die Stöcke usw. benötigen)
    – Sportgegenständen.
    Diese können vor Betreten der Ausstellungsräume auf eigene Gefahr und unter Haftungsausschluss für Verlust/ Beschädigung durch Dritte an der Garderobe oder im Kassenraum abgelegt werden.
  7. Das Mitbringen von Tieren jeglicher Art in den Museumsbereich ist ebenfalls untersagt.
  8. Das Beschädigen, Beschmutzen, Demontieren oder Entwenden von Ausstellungsgegenständen ist strengstens verboten und wird nach den geltenden Gesetzen zur Anzeige gebracht.
  9. Das Berühren sämtlicher Ausstellungsgegenstände ist untersagt. Ausgenommen davon sind Tast-/Testmodelle und einige offen angebrachte Exponate.
  10. Die Stadt Dohna haftet für Sachschäden und bei Unfällen nur, wenn ein Verschulden seitens der Stadt Dohna nachgewiesen wird. Die Haftung ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Bei Sachschäden (einschließlich Verlust) wird die Haftung auf einen Höchstbetrag von 250 € im Einzelfall beschränkt.
  11. Unter Alkohol- und Drogeneinwirkung stehenden Personen ist das Betreten des Heimatmuseums Dohna verboten.

Im Sinne gegenseitiger Rücksichtnahme und der Corona-Prävention bitten wir um Verständnis, dass es zu Einschränkungen bei Ihrem Besuch kommen kann. Folgend finden Sie unsere Regeln & Empfehlungen für die kommende Zeit. Ganz wichtig: Trotz allem, freuen wir uns sehr, Sie wieder bei uns begrüßen zu dürfen und Ihnen unsere neugestaltete Ausstellung – ganz hygienisch sauber – nahe zu bringen! Wenn wir alle zusammen vorsichtig bleiben und Rücksicht nehmen, lassen wir auch diese Zeit bald hinter uns!

Regeln:

  • Covid-19-Erkrankten, Kontaktpersonen, Personen aus Risikogebieten bzw. Menschen mit Erkältung ist das Betreten des Museums leider nicht erlaubt.
  • Gleichzeitig dürfen nicht mehr als 10 Personen das Museum besuchen. Wir sind gehalten, auf diese Höchstzahl zu achten.
  • Wie in allen anderen Einrichtungen auch, gilt im Museum die Einhaltung des Personenabstands von mindestens 1,50 m.
  • Wenn Sie Fragen haben, können Sie diese gern an unsere Mitarbeiterschaft stellen. Haben Sie aber bitte Verständnis dafür, dass auch wir auf Abstand bleiben.
  • Unsere Führungen & Veranstaltungen können bis auf Weiteres leider nicht stattfinden.
  • Bitte tragen Sie zu Ihrem eigenen Schutz und dem Ihrer Mitmenschen bei Ihrem gesamten Besuch eine Mund-Nasen-Bedeckung.

Ansonsten halten auch wir uns an die gängigen Vorsichtsmaßnahmen und Hygieneregeln. Wenn Sie sich krank fühlen, sollten Sie natürlich von einem Besuch absehen. Beim trotzdem mal anfallenden Niesen, bitte in die Armbeuge oder ein Papiertaschentuch. Für häufiges Händewaschen können Sie ausgiebig unsere sanitären Einrichtungen nutzen. Auch für Handdesinfektionsmittel ist gesorgt.

Außerdem reinigen und desinfizieren wir natürlich unsere Türklinken, Geländer etc. regelmäßig. Für eine Desinfektion der Hörstationen in der Ausstellung ist ebenfalls gesorgt.